Über diese App, Impressum & Datenschutz
Kein Juristendeutsch — einfach ehrlich aufgeschrieben, was hier passiert.
Worum geht es?
Das hier ist eine private Festival-App für unsere Camp-Crew. Darin sammeln wir unser gemeinsames Scoreboard, Fotos und freiwillige Treffpunkte.
Die App wird ausschließlich privat und ohne kommerziellen Zweck betrieben. Es gibt keine Werbung, keine bezahlten Angebote und kein Unternehmen dahinter.
Wer steckt dahinter?
Ich bin Fabi und habe die App für unsere Camp-Crew gebaut. Ich kümmere mich auch um den Betrieb und die gespeicherten Inhalte.
Wenn dir etwas auffällt, du einen Wunsch oder eine Beschwerde hast oder etwas löschen lassen möchtest, gib mir einfach direkt Bescheid. Wenn du zur Camp-Crew gehörst, erreichst du mich über die Wege, über die wir sonst auch miteinander schreiben.
Wer kann die App benutzen?
Die Website selbst ist öffentlich im Internet erreichbar. In die eigentliche App und zu den Inhalten gelangt man aber nur mit unserem Camp-Passwort.
Die Inhalte sind ausschließlich für unsere Camp-Crew bestimmt.
Was wird gespeichert?
Gespeichert werden nur die Informationen, die wir für die Funktionen der App benötigen:
- der Name, den du dir selbst gibst
- Einträge für das Scoreboard: wer eingetragen wurde, für wen der Eintrag bestimmt ist, die jeweilige Kategorie und die Uhrzeit
- Fotos mit Bildunterschrift, Zeitpunkt des Hochladens und dem Namen der Person, die sie hochgeladen hat
- freiwillige Treffpunkte: Wenn du auf „Bin hier“ tippst, sehen die anderen deinen Namen am ausgewählten Ort
Bei den Treffpunkten wirst du nicht automatisch geortet. Du trägst dich selbst an einem vorhandenen Ort ein. Nach drei Stunden verschwindet diese Angabe automatisch.
Dein Gerät merkt sich außerdem lokal, wer du bist und welches Farbschema du ausgewählt hast. Diese Einstellungen bleiben auf deinem Gerät und werden nicht für Tracking oder Statistiken verwendet.
Wer kann die Inhalte sehen?
Die Inhalte innerhalb der App können von den anderen Mitgliedern unserer Camp-Crew gesehen werden, sobald sie sich mit dem Camp-Passwort angemeldet haben.
Ich kann als Betreiber der App auf die gespeicherten Inhalte zugreifen, wenn das für den Betrieb, eine Sicherung, eine Fehlerbehebung oder eine gewünschte Löschung notwendig ist.
Die Inhalte sind nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und werden von mir nicht außerhalb der Camp-Crew veröffentlicht oder für andere Zwecke verwendet.
Was wird nicht gemacht?
Es gibt:
- kein Tracking
- keine Werbung
- keine Statistik- oder Analysedienste
- keine automatische Standortbestimmung
- keine eingebundenen Werbe- oder Marketingdienste
- keine kommerzielle Nutzung oder Weitergabe der Inhalte
Die App verwendet genau ein Cookie. Dieses wird ausschließlich dafür benötigt, dass du nach dem Anmelden eingeloggt bleibst.
Was passiert mit den Fotos?
Fotos werden beim Hochladen automatisch verkleinert. Dabei werden die im Originalbild enthaltenen Metadaten entfernt — einschließlich eines möglicherweise gespeicherten GPS-Standorts.
Das Bild, das auf dem Server ankommt, enthält deshalb keine Information mehr darüber, wo es aufgenommen wurde.
Wenn du ein Foto oder einen anderen Inhalt aus der App entfernen lassen möchtest, sag mir einfach Bescheid. Das gilt auch, wenn jemand anderes das Foto hochgeladen hat oder du darauf zu sehen bist. Ich lösche den Inhalt dann auf Anfrage.
Wo liegen die Daten?
Die App läuft auf einem gemieteten Server bei Hetzner im Rechenzentrum Falkenstein in Sachsen.
Hetzner stellt dabei die technische Infrastruktur bereit. Die Inhalte werden nicht an Werbeunternehmen, Statistikdienste oder andere externe Plattformen weitergegeben.
Zusätzlich erstelle ich in regelmäßigen Abständen Sicherungskopien auf meinem eigenen Rechner. Diese Backups dienen ausschließlich dazu, die App nach einem technischen Defekt oder Serverausfall wiederherstellen zu können.
Bereits erstellte Sicherungskopien können einen inzwischen gelöschten Inhalt noch enthalten. Der Inhalt wird daraus nicht absichtlich wieder in die App zurückgespielt.
Wie kann etwas gelöscht werden?
Eigene Fotos kannst du direkt an der Fotowand selbst löschen — dafür brauchst du mich nicht.
Wenn du möchtest, dass ein anderer Inhalt aus der App entfernt wird, sag mir einfach direkt Bescheid. Das kann ein Eintrag, ein fremdes Foto, dein Name oder jeder andere mit dir verbundene Inhalt sein.
Ich lösche die betreffenden Inhalte dann auf Anfrage.
Was passiert nach dem Festival?
Es gibt aktuell noch keine festgelegte dauerhafte Aufbewahrungszeit für das Scoreboard und die Fotos. Was langfristig erhalten bleiben und was gelöscht werden soll, entscheiden wir nach dem Festival gemeinsam im Camp.
Ich habe die Möglichkeit, die Fotos gesammelt herunterzuladen und gesondert zu sichern. Wenn es gewünscht ist, kann ich sie anschließend in unserer Gruppe bereitstellen, damit sie uns nach dem Festival erhalten bleiben.
Ohne eine gemeinsame Entscheidung stelle ich die Fotos nicht außerhalb der App bereit. Nichts davon wird öffentlich veröffentlicht oder an Personen außerhalb der Camp-Crew weitergegeben.
Verantwortungsvoller Umgang miteinander
Wenn du Zugang zu dieser App und zu unserem Camp-Passwort hast, geh bitte verantwortungsvoll damit um. Gib das Passwort nicht an Personen außerhalb unserer Camp-Crew weiter.
Die App ist für ein freundliches und respektvolles Miteinander gedacht. Diskriminierung, Beleidigungen, gezielte Bloßstellungen oder andere Inhalte, die sich auf Kosten einzelner Personen richten, haben hier keinen Platz.
Wenn jemand die App entsprechend missbraucht oder diese Grenzen nicht respektiert, kann ich die betreffenden Inhalte entfernen und die Person von der weiteren Nutzung ausschließen.
Ich stelle diese App freiwillig für unsere Camp-Crew bereit. Es besteht kein Anspruch auf den Zugang oder einen dauerhaften Betrieb. Wenn ich merke, dass ein verantwortungsvoller Umgang damit nicht funktioniert oder die App mehr Probleme verursacht als Freude macht, werde ich das Angebot einschränken oder die App wieder abschalten.
Mit KI-Unterstützung entwickelt
Bei der Entwicklung dieser App habe ich Künstliche Intelligenz als Werkzeug eingesetzt — unter anderem beim Programmieren, Überarbeiten und Finden von Lösungen.
Die KI hat mir bei der Ausarbeitung und technischen Umsetzung meiner Ideen geholfen. Die kreative Richtung, die Auswahl der Ergebnisse und die Verantwortung für die App lagen und liegen bei mir. Vorschläge der KI habe ich selbst ausgewählt, geprüft und angepasst.
Hier endet der eigentliche Teil zu App, Impressum und Datenschutz.
Persönlicher Nachtrag: Technik, Verantwortung und Europa
KI-Systeme können überzeugend formulieren und trotzdem falschliegen. Je stärker ihre Ergebnisse das Leben anderer Menschen beeinflussen, desto wichtiger werden menschliche Kontrolle und nachvollziehbare Entscheidungen. Das gilt besonders, wenn KI künftig selbstständiger handelt oder in sicherheitsrelevanten und militärischen Bereichen eingesetzt wird.
Vereinfacht wird zwischen schwacher und starker KI unterschieden. Schwache beziehungsweise spezialisierte KI bearbeitet bestimmte Aufgaben — beispielsweise Texte formulieren, Bilder erzeugen, Muster erkennen oder beim Programmieren helfen. Zu dieser Kategorie gehören die heute verfügbaren Systeme.
Eine starke KI wäre dagegen ein bislang hypothetisches System, das Wissen flexibel auf sehr unterschiedliche Situationen übertragen und allgemeine Probleme auf einem mit Menschen vergleichbaren oder höheren Niveau bearbeiten könnte. Das würde nicht automatisch bedeuten, dass eine solche KI ein Bewusstsein oder Gefühle hätte.
Auch beim Thema Kreativität bleibe ich skeptisch. KI kann Ergebnisse erzeugen, die neu und kreativ wirken. Menschliche Kreativität entsteht für mich jedoch auch aus Erfahrungen, Bedürfnissen, Überzeugungen und einer eigenen Absicht. Deshalb stelle ich maschinell erzeugte Kreativität nicht automatisch auf dieselbe Stufe wie menschliche Kreativität.
Bei dieser App hat die KI mich bei der Umsetzung meiner Ideen unterstützt. Die kreative Richtung hat sie nicht vorgegeben.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist für mich die digitale Souveränität Europas. Leistungsfähige KI, Rechenkapazitäten und der Zugang zu Wissen sollten nicht dauerhaft von wenigen Unternehmen oder einzelnen Staaten kontrolliert werden. Politische und wirtschaftliche Beziehungen können sich verändern, Zugänge können eingeschränkt werden und Abhängigkeiten können zum Risiko werden.
Europa sollte deshalb eigene Modelle, Rechenzentren, Fachwissen und möglichst offene Alternativen aufbauen. Im Idealfall gehören dazu auch öffentlich finanzierte und gemeinwohlorientierte Angebote, die innerhalb der Europäischen Union gemeinsam genutzt werden können.
Internationale Dienste sollen dadurch nicht ausgeschlossen werden. Europa sollte sie nutzen können, ohne vollständig von ihnen abhängig zu sein. Frei verfügbare Modelle, die auf eigener oder selbst gewählter Infrastruktur betrieben werden können, bilden dabei eine wichtige Rückfallebene.
Auch der Energiebedarf gehört für mich zu einer ehrlichen Betrachtung von KI. Das Trainieren und Betreiben leistungsfähiger Modelle benötigt Rechenzentren und damit Strom. Wenn KI künftig noch stärker genutzt wird, müssen wir uns deshalb auch damit beschäftigen, wie die notwendige Energie erzeugt wird und wie Rechenzentren möglichst effizient und nachhaltig betrieben werden können.
Das ist meine persönliche Einordnung. Niemand muss sie teilen. Vielleicht ist sie aber ein Anlass, sich selbst ein genaueres Bild von dieser Technologie, ihren Möglichkeiten und ihren gesellschaftlichen Folgen zu machen.
Weiterführende Informationen:
- Künstliche Intelligenz: Funktionsweise, Anwendungsgebiete und Risiken — Verbraucherzentrale
- Wie lassen sich KI-Inhalte und Desinformation erkennen? — Tagesschau-Faktenfinder
- Technologische Souveränität für Europa — Europäische Kommission
- Energieverbrauch und Künstliche Intelligenz — Internationale Energieagentur, englisch